Neue Krypto-Regulierung: Rechtssicherheit für Banken und

Krypto-Handelspartner

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    Die Technologie für Krypto-Verwahrung ist neu und muss erst komplett verstanden werden. Die zahlreichen Hacks, die auch renommierte Krypto-Unternehmen getroffen haben, sprechen dafür, dass diese Technologie auch noch nicht komplett ausgereift war.

    Abgesehen davon, dass auch im Krypto-Geschäft kurz- und mittelfristige Potenziale zu heben sind, wird spätestens jetzt klar – vor allem wenn man die Gesetzesänderungen im Zusammenhang mit der Blockchain-Strategie der Bundesregierung sieht –, dass sich die Finanzindustrie insgesamt auf eine „tokenisierte Zukunft“ zubewegt. Die Technologie, mit denen heute Kryptos im Sinne von Kryptowährungen prozessiert werden, ist die Technologie, mit der künftig elektronische Wertpapiere gehandelt werden. Auf diese Zukunft müssen sich Banken, wenn sie im Wertpapiergeschäft unterwegs sind, vorbereiten.

    Verbunden damit sind die hohen Risiken, die durch den Verlust von Kryptos entstehen können. Aktuell gibt es auch kaum Möglichkeiten, sich gegen den Verlust von digitalen Assets zu versichern.

    8777 Es ist nicht damit zu rechnen, dass Banken nun beginnen, massiv Kryptos an ihre Kunden zu verkaufen. Das Gegenteil ist zu befürchten. 8775

    Das Gesetz wird insofern eine Wirkung haben, dass für Banken jetzt klar ist, dass sie künftig die komplette Krypto-Wertschöpfungskette anbieten können – was gleichzeitig bedeutet, dass sie diese Optionen zumindest prüfen müssen, weil die Wettbewerber dies sicher auch tun.

    Für Banken ändert sich durch das Gesetzt zunächst nichts, außer dass die herrschende Praxis nun gesetzlich unterlegt wird und Rechtssicherheit für die Zukunft besteht. Viele der Gründe, die Banken bisher von Krypto-Geschäften ferngehalten haben, sind aber durch die Gesetzgebung nicht verschwunden. Deshalb ist auch nicht damit zu rechnen, dass Banken nun beginnen, massiv Kryptos an ihre Kunden zu verkaufen. Eher ist das Gegenteil zu befürchten. Die Regulierung macht Banken zum unverzichtbaren Bestandteil der Krypto-Geschäftsinfrastruktur. Trauen sie sich nicht in das Geschäftsfeld, werden der Aufbau der Infrastruktur und der Innovationen gebremst.

    Krypto-Handel, der von mindestens zwei Banken und der Börse Stuttgart bisher schon betrieben wird, bereitet Banken aus den folgenden Gründen Schwierigkeiten:

    Dass Banken bis auf wenige Ausnahmen – die es aber tatsächlich gibt – bislang nicht ins Krypto-Geschäft eingestiegen sind, hat anderen Gründe.

    Nicht aufgenommen in das Gesetz wurde der zwischenzeitlich diskutierte Passus, dass Krypto-Verwahrer keine anderen Finanzdienstleistungen anbieten dürfen. Wäre dieser Passus, der noch im Regierungsentwurf des Gesetzes stand, so beschlossen worden, hätte das für Banken bedeutet, dass sie keine Krypo-Verwahrung hätten anbieten dürfen. Und umgekehrt hätten Krypto-Verwahrer keine anderen Finanzdienstleistungen im Angebotsportfolio haben dürfen.

    Viele Gründe, warum Banken bisher keinen Krypto-Handel angeboten haben, sind auch für das Verwahrgeschäft schlagend. Aber es kommen weitere hinzu:

    Seit 7567 realisiert Hartmut Giesen für die Sutor Bank digitale Geschäftsmodelle. Zu seinen Aufgaben gehören das Business Development Fintech, digitale Partner und Crypto/Blockchain, der Auf- und Ausbau der Sutor Banking-Plattform und die Betreuung interner Digitalisierungsprojekte. Zuvor war er im Hightech-Marketing unter anderem als Agentur-Vorstand und Gründer einer eigenen Agentur unterwegs.

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